Trauerwelle

Trauerwelle ist der SeelenSport Podcast für trauernde Menschen, die selbstsicher und mutig ihre Trauerwellen surfen wollen. Du erfährst, wie du deiner Trauer Raum und Zeit gibst und aus ihr deine körperliche Kraft zurückgewinnst.

🌊  Trauerwellen sind anstrengend und kosten Kraft, wenn sie über dich hereinbrechen, du sie ignorierst oder versuchst zu unterdrücken. In den einzelnen Podcast-Folgen leitet dich Katy Biber liebevoll und achtsam, und gleichzeitig mit Leichtigkeit durch die Wellen der Gefühle, damit du deine Trauer verstehst und den Mut findest deinen eigenen Trauerweg selbstwirksam zu gehen.

Es erwartet dich eine Mischung aus Basiswissen rund um deine Trauer, deinen Körper und Bewegung sowie spannende Interviewpartner*innen für Verbundenheit und ein gemeinsam statt einsam.

Katy Biber hat 2013 ihre Schwester Larissa durch Mord verloren und weiß, wie sich die höchsten und stärksten Trauerwellen anfühlen - ein wildes herumschleudern im weiten Ozean der Trauer, ein unendlich starker Sog der Verzweiflung. Früher unsportlich veränderte ein einfaches Körpertraining ihr gesamtes (Gefühls-)leben. Aus der Verzweiflung wurden innere Stärke und Hoffnung. Jahre später entwickelte sie ihr eigenes Bewegungskonzept für Trauernde - den SeelenSport. Damit begleitet sie heute Menschen nach Verlusten und bildet SeelenSport Trainerinnen aus.

Wenn du trauerst oder Trauernde begleitest, dann bist du in Katys Podcast Trauerwelle genau richtig. Roll deine Matte (dein Surfbrett 😅  ) aus und halte die Taschentücher bereit - Trauerkater garantiert!

Weiterführende Inhalte bekommst du über die SeelenSport Trainingsangebote und in der SeelenSport Akademie.

Trauerwelle

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6m 12s

„Manchmal ist die liebevollste Entscheidung in der Trauer, kurz innezuhalten."

In dieser kurzen Folge melde ich mich mit einer Sommerpause bei dir: Am 16. und 23. August erscheint keine neue Folge – am 30. August bin ich wieder für dich da. Weil die Sommerhitze einen Körper, der ohnehin schon so viel trägt, zusätzlich fordern kann, gebe ich dir drei sanfte Impulse mit durch die heißen Wochen – ganz im SeelenSport-Sinn: nicht gegen die Hitze und nicht gegen deine Trauer, sondern als kleine Fürsorge für deinen Körper. Und ich gebe dir schon einen Ausblick auf das, was nach der Pause kommt:...

#158 Ein Schmetterling mitten im Dezember: Petra über die Trauer um ihren Papa

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87m 41s

„Wir haben uns angeschaut und wir wussten beide, es wird nicht mehr."
Manchmal geht alles so schnell, dass der Körper Wochen später noch nachzittert, während der Kopf längst wieder funktioniert. Bei Petra lag zwischen der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod ihres Papas eine einzige Woche – ein letzter Abschied am Aufzug, ein letztes gemeinsames Abendessen, und dann ein Dezembertag, an dem plötzlich nichts mehr war wie vorher. In diesem Gespräch erzählt Petra sehr offen, wie ihre Familie den Enkelkindern einen echten Abschied ermöglicht hat, welche Rolle Musik in ihrer Trauer spielt – und warum sie zwischendurch vor allem Stille braucht....

#157 „Melde dich, wenn du was brauchst

#157 „Melde dich, wenn du was brauchst": der Satz, auf den sich keine Trauernde meldet

21m 43s

„Es gibt keine trauernde Person, die diesen Satz noch nicht gehört hat – und kaum eine, die sich je darauf gemeldet hat."

„Melde dich, wenn du was brauchst" kam bei mir von wildfremden Menschen auf Facebook genauso wie von meiner engsten Freundin – und gemeldet habe ich mich so gut wie nie. In dieser Folge erkläre ich, warum das weder Undankbarkeit noch Versagen ist, sondern an der Richtung des Satzes liegt: Er schiebt die Initiative genau der Person zu, die sie gerade am wenigsten aufbringen kann. Ich schaue mit dir auf drei Blickwinkel – warum wir den Satz überhaupt sagen,...

#156 Wie mein Umfeld auf meine Trauer reagierte: 6 Arten der Anteilnahme

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30m 40s

„Für sie war es halt eine gute Tat und abends gingen sie heim, alles gut. Und bei mir war nichts gut."

Nach dem Mord an meiner Schwester Larissa war für mich das Anstrengendste oft gar nicht die eigene Trauer – sondern das, was von außen kam: die riesige Anteilnahme am Anfang, in der ich gar nicht aufnahmefähig war, dann die gut gemeinten Ratschläge, die Neugier fremder Menschen auf der Straße, die Freunde, die plötzlich weg waren, und schließlich die Stille, als meine Trauer erst richtig begann. In dieser Folge sortiere ich diese Erfahrungen in Wellen und erzähle sehr offen, wie...