Trauerwelle

Trauerwelle ist der SeelenSport Podcast für trauernde Menschen, die selbstsicher und mutig ihre Trauerwellen surfen wollen. Du erfährst, wie du deiner Trauer Raum und Zeit gibst und aus ihr deine körperliche Kraft zurückgewinnst.

🌊  Trauerwellen sind anstrengend und kosten Kraft, wenn sie über dich hereinbrechen, du sie ignorierst oder versuchst zu unterdrücken. In den einzelnen Podcast-Folgen leitet dich Katy Biber liebevoll und achtsam, und gleichzeitig mit Leichtigkeit durch die Wellen der Gefühle, damit du deine Trauer verstehst und den Mut findest deinen eigenen Trauerweg selbstwirksam zu gehen.

Es erwartet dich eine Mischung aus Basiswissen rund um deine Trauer, deinen Körper und Bewegung sowie spannende Interviewpartner*innen für Verbundenheit und ein gemeinsam statt einsam.

Katy Biber hat 2013 ihre Schwester Larissa durch Mord verloren und weiß, wie sich die höchsten und stärksten Trauerwellen anfühlen - ein wildes herumschleudern im weiten Ozean der Trauer, ein unendlich starker Sog der Verzweiflung. Früher unsportlich veränderte ein einfaches Körpertraining ihr gesamtes (Gefühls-)leben. Aus der Verzweiflung wurden innere Stärke und Hoffnung. Jahre später entwickelte sie ihr eigenes Bewegungskonzept für Trauernde - den SeelenSport. Damit begleitet sie heute Menschen nach Verlusten und bildet SeelenSport Trainerinnen aus.

Wenn du trauerst oder Trauernde begleitest, dann bist du in Katys Podcast Trauerwelle genau richtig. Roll deine Matte (dein Surfbrett 😅  ) aus und halte die Taschentücher bereit - Trauerkater garantiert!

Weiterführende Inhalte bekommst du über die SeelenSport Trainingsangebote und in der SeelenSport Akademie.

Trauerwelle

Neueste Episoden

#163 Wenn vor dem Todestag alles kippt: Meine Übungen in der akuten Trauerkrise

#163 Wenn vor dem Todestag alles kippt: Meine Übungen in der akuten Trauerkrise

47m 18s

„Auch mein Hirn ist nach 13 Jahren noch ziemlich durcheinander, wenn es um solche besonderen Tage geht."

Eigentlich war für diese Woche eine ganz andere Folge geplant – und dann war das Wochenende vor Larissas Todestag so wild, dass ich dir lieber ganz ehrlich erzähle, was da wirklich passiert ist. Ich habe im Geschäft Preisschilder gelesen, bei denen mein Kopf die Hälfte der Zahl einfach ausgeblendet hat. Ich bin im Wald in einen Hundehaufen gesessen und habe den Bach direkt neben mir schlicht nicht mehr wahrgenommen. Und auf der Wanderung am nächsten Tag war da erst Panik wegen einer giftigen...

#162 Wenn der Todestag näher rückt: Körpersignale und meine Erfahrung nach 13 Jahren

#162 Wenn der Todestag näher rückt: Körpersignale und meine Erfahrung nach 13 Jahren

31m 11s

Manchmal wird man plötzlich unrund, gereizt, bekommt Halsschmerzen oder schläft schlechter – und erst Tage später fällt einem auf: Ach ja, der Todestag steht bevor. Genau davon erzähle ich in dieser Folge: 13 Jahre nach dem Mord an meiner Schwester Larissa blicke ich darauf, wie sich diese Zeit für mich Jahr für Jahr verändert hat – vom Kloß im Hals, mit dem ich damals von Arzt zu Arzt gelaufen bin, bis zu dem Nachlauf, der oft erst kommt, wenn der Tag längst vorbei ist. Ich spreche darüber, warum ein Todestag nach Mord, Suizid oder Unfall eine doppelte Schicht hat, warum...

#161 „Meinen Hass kriegst du nicht

#161 „Meinen Hass kriegst du nicht": Annika über den Prozess, das Urteil und ihre Trauer als Mama (Teil 2)

102m 5s

„Meinen Hass kriegst du nicht. Du bist nicht ein Gedanke wert. Hier ist nur Liebe, und die gilt einzig und allein Hannah."
Es gibt eine Trauer, die kaum jemand kennt: die Trauer, die parallel zu Aktenzeichen, Gutachten und Verhandlungstagen läuft. Im zweiten Teil unseres Gesprächs erzählt Annika, wie ihre Familie nach dem Mord an ihrer Tochter Hannah von der Presse überrollt wurde, wie sie sich bewusst gegen jedes Interview entschieden hat und was zehn Prozesstage über Monate hinweg mit einem Körper machen, der ohnehin schon im Ausnahmezustand ist. Sie spricht sehr offen darüber, was sie im Gerichtssaal gespürt hat –...

#160 „Ein letztes Blaulicht für Hannah

#160 „Ein letztes Blaulicht für Hannah": Annika über den Femizid an ihrer Tochter (Teil 1)

96m 24s

„Hannahs Mörder hat 13 Jahre bekommen – und wir haben lebenslang."
Manchmal ist es nicht der Verlust selbst, der dich als Erstes trifft, sondern die Unwirklichkeit: Der Kopf sagt, das kann nicht sein, während der Körper längst kalt wird und nichts mehr isst. Genau davon erzählt mir Annika in diesem Gespräch. Ihre Tochter Hannah, 21 Jahre alt und mit ganzem Herzen Rettungssanitäterin, wurde im Oktober 2023 von einem Kollegen getötet – und Annika nimmt dich mit in die Stunden danach, in die Beerdigung mit Blaulicht und Klopfern, und in einen Alltag, in dem plötzlich die eigene Küche zum unbetretbaren Ort...