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#159 Sommerpause: Ein kurzer Impuls für deine Trauer in der Hitze

#159 Sommerpause: Ein kurzer Impuls für deine Trauer in der Hitze

6m 12s

„Manchmal ist die liebevollste Entscheidung in der Trauer, kurz innezuhalten."

In dieser kurzen Folge melde ich mich mit einer Sommerpause bei dir: Am 16. und 23. August erscheint keine neue Folge – am 30. August bin ich wieder für dich da. Weil die Sommerhitze einen Körper, der ohnehin schon so viel trägt, zusätzlich fordern kann, gebe ich dir drei sanfte Impulse mit durch die heißen Wochen – ganz im SeelenSport-Sinn: nicht gegen die Hitze und nicht gegen deine Trauer, sondern als kleine Fürsorge für deinen Körper. Und ich gebe dir schon einen Ausblick auf das, was nach der Pause kommt:...

#158 Ein Schmetterling mitten im Dezember: Petra über die Trauer um ihren Papa

#158 Ein Schmetterling mitten im Dezember: Petra über die Trauer um ihren Papa

87m 41s

„Wir haben uns angeschaut und wir wussten beide, es wird nicht mehr."
Manchmal geht alles so schnell, dass der Körper Wochen später noch nachzittert, während der Kopf längst wieder funktioniert. Bei Petra lag zwischen der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod ihres Papas eine einzige Woche – ein letzter Abschied am Aufzug, ein letztes gemeinsames Abendessen, und dann ein Dezembertag, an dem plötzlich nichts mehr war wie vorher. In diesem Gespräch erzählt Petra sehr offen, wie ihre Familie den Enkelkindern einen echten Abschied ermöglicht hat, welche Rolle Musik in ihrer Trauer spielt – und warum sie zwischendurch vor allem Stille braucht....

#157 „Melde dich, wenn du was brauchst

#157 „Melde dich, wenn du was brauchst": der Satz, auf den sich keine Trauernde meldet

21m 43s

„Es gibt keine trauernde Person, die diesen Satz noch nicht gehört hat – und kaum eine, die sich je darauf gemeldet hat."

„Melde dich, wenn du was brauchst" kam bei mir von wildfremden Menschen auf Facebook genauso wie von meiner engsten Freundin – und gemeldet habe ich mich so gut wie nie. In dieser Folge erkläre ich, warum das weder Undankbarkeit noch Versagen ist, sondern an der Richtung des Satzes liegt: Er schiebt die Initiative genau der Person zu, die sie gerade am wenigsten aufbringen kann. Ich schaue mit dir auf drei Blickwinkel – warum wir den Satz überhaupt sagen,...

#156 Wie mein Umfeld auf meine Trauer reagierte: 6 Arten der Anteilnahme

#156 Wie mein Umfeld auf meine Trauer reagierte: 6 Arten der Anteilnahme

30m 40s

„Für sie war es halt eine gute Tat und abends gingen sie heim, alles gut. Und bei mir war nichts gut."

Nach dem Mord an meiner Schwester Larissa war für mich das Anstrengendste oft gar nicht die eigene Trauer – sondern das, was von außen kam: die riesige Anteilnahme am Anfang, in der ich gar nicht aufnahmefähig war, dann die gut gemeinten Ratschläge, die Neugier fremder Menschen auf der Straße, die Freunde, die plötzlich weg waren, und schließlich die Stille, als meine Trauer erst richtig begann. In dieser Folge sortiere ich diese Erfahrungen in Wellen und erzähle sehr offen, wie...

#155 „Mit mir stimmt etwas nicht

#155 „Mit mir stimmt etwas nicht": Scham in der Trauer und ihre 6 Gesichter

29m 52s

„Scham lebt vom Schweigen und vom Verstecken – in dem Moment, in dem sie geteilt wird, verliert sie ihre Macht."

Vielleicht kennst du diesen Satz im Kopf: „Mit mir stimmt etwas nicht." Scham gehört in der Trauer zu den einsamsten Gefühlen – sie lässt uns die Schultern nach vorn ziehen, den Blick senken, uns klein machen und verstecken. In dieser Folge spreche ich offen über sechs Situationen, in denen sich Trauernde immer wieder schämen: noch immer oder schon wieder zu trauern, die eigenen Gefühle wie Wut, Neid oder Erleichterung, das Nicht-mehr-Funktionieren, den eigenen Körper, das Weiterleben und Lachen – und...

#154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer

#154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer

66m 24s

Manchmal trauerst du um einen Menschen, der noch lebt – und gleichzeitig spürst du eine Erleichterung, die du dich kaum auszusprechen traust. Genau diese Ambivalenz, die so oft im Hals stecken bleibt, zieht sich durch mein Gespräch mit Sarah. Als Kinderkrankenschwester, Altenpflegerin und Palliativbegleiterin hat sie unzählige Abschiede begleitet – und mit dem plötzlichen Tod ihrer Oma während Corona ihre eigene Trauer kennengelernt. Sarah erzählt, wie sie gelernt hat, sich jedes Mal bewusst zu verabschieden, was vorgezogene Trauer mit Angehörigen macht und warum sie heute als SeelenSport-Trainerin Menschen einlädt, ihren Gefühlen über den Körper Raum zu geben. Ohne Druck –...

#153 „So wirst du sie los!

#153 „So wirst du sie los!" Was dieser Satz mit Trauernden macht: im Gespräch mit Dr. Johanna Disselhoff

93m 8s

Vielleicht kennst du diese Sätze auch: Du musst die Trauer endlich loslassen, irgendwann hört das doch auf. Und vielleicht macht dich das innerlich ärgerlich – als wäre mit dir etwas falsch, weil deine Trauer einfach bleibt.
In dieser Folge sitze ich wieder mit Dr. Johanna Disselhoff zusammen, Psychologin und meine wiederkehrende Gästin, und wir reden ehrlich darüber, warum dieses gesellschaftliche Bild vom schnellen „Überwinden" so viel Druck macht – und warum meine Trauer um Larissa nach dreizehn Jahren immer noch ihren Platz hat. Wir sprechen außerdem darüber, wie mein Sohn ganz offen nach seiner Tante fragt, wie KI unseren Arbeitsalltag...

#152 Draußen Sonne, innen Schwere: Warum schöne Tage in der Trauer so wehtun

#152 Draußen Sonne, innen Schwere: Warum schöne Tage in der Trauer so wehtun

16m 22s

Wenn draußen die ersten richtig schönen Tage kommen, erwartet die Welt oft, dass du dich freust – und in dir drin wird es gleichzeitig schwer. Genau diese Frage höre ich gerade von so vielen Trauernden: Warum kann ich diese schönen Tage nicht einfach genießen? In dieser Folge gehe ich mit dir durch fünf Gründe, warum gerade helle, lebendige Tage den Verlust so deutlich spürbar machen – von Erinnerungen, die über Gerüche und Licht zurückkommen, bis zum leisen Druck, dankbar sein zu müssen. Ich erzähle dir auch von meinem ersten Sommer ohne meine Schwester, von Tränen am See und einer Wanderung,...

#151 Zehn Alltagssituationen, die Trauernde heimlich am meisten Kraft kosten

#151 Zehn Alltagssituationen, die Trauernde heimlich am meisten Kraft kosten

29m 35s

Viele denken bei Trauer an die großen Tage – Jahrestage, Beerdigung, Feiertage. Doch ich erlebe es immer wieder: Es sind oft die ganz banalen Alltagsmomente, die nach einem Verlust am schwersten werden – der Einkauf, das Heimkommen in eine stille Wohnung, das Aufstehen am Morgen oder das Zur-Ruhe-Kommen am Abend. In dieser Folge gehe ich mit dir zehn solcher Situationen durch und erkläre, warum dein Nervensystem und dein Körper da so viel weniger Kraft haben und schneller überfordert sind. Aus der SeelenSport-Perspektive gebe ich dir zu jeder Situation einen kleinen, machbaren Impuls mit – ohne Druck, einfach als Einladung, was...

#150 „Plötzlich war ich nicht mehr ich

#150 „Plötzlich war ich nicht mehr ich": Sekundärverluste in der Trauer

26m 40s

„Du trägst nicht einfach nur die Trauer – du trägst viel mehr Verluste, die von außen oft unsichtbar bleiben."
In dieser Folge geht es um etwas, das deine Trauer unsichtbar mitträgt: Sekundärverluste. Das sind all die Brüche, die mit dem einen großen Verlust dazukommen – Beziehungen, die wegbrechen, Routinen, die ihren Sinn verlieren, ein Körper, der streikt, ein Selbstbild, das plötzlich nicht mehr passt. Ich erzähle dir, warum genau das Trauer so erschöpfend und schwer greifbar macht, und teile sehr ehrlich, welche Sekundärverluste mich nach Larissas Tod am härtesten getroffen haben. Aus der SeelenSport-Perspektive geht es dabei auch immer um...