#145 Trauer bei Demenz: Abschied zu Lebzeiten mit Trainerin Eva Schroll

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Trainerin Eva Schroll über Trauer bei Demenz und darüber, wie sich Abschied schon zu Lebzeiten anfühlen kann. Ich nehme dich mit in ein Erleben, das oft von Schock, Müdigkeit und innerer Überforderung begleitet ist, während gleichzeitig der Alltag weiter organisiert werden muss. Eva erzählt sehr offen, wie sich ihre Rolle als Tochter mit ihrem Wissen als Demenztrainerin vermischt hat und warum gerade kleine Schritte, Unterstützung und ehrliche Gefühle so wichtig sind. Aus der Seelensport-Perspektive geht es auch darum, den Körper behutsam mitzunehmen, wenn Worte manchmal fehlen oder alles zu viel wird. Wenn dich dieses Thema berührt, hör gern weiter und nimm dir daraus das mit, was heute für dich passt.

Die drei wichtigsten Punkte: ✅ Demenz kann sich wie ein Abschied auf Raten anfühlen und trotzdem tut der endgültige Verlust noch einmal tief weh. ✅ Unterstützung im Alltag und im Emotionalen ist kein Luxus, sondern oft eine wichtige Entlastung. ✅ Kleine, angepasste Schritte und Körperwahrnehmung können helfen, in der Trauer bei sich zu bleiben.

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Trauerwelle ist der SeelenSport® Podcast für trauernde Menschen, die selbstsicher und mutig ihre Trauerwellen surfen wollen. Du erfährst, wie du deiner Trauer Raum und Zeit gibst und aus ihr deine körperliche Kraft zurückgewinnst.

Denn Trauerwellen sind anstrengend und kosten Kraft, wenn sie über dich hereinbrechen, du sie ignorierst oder versuchst zu unterdrücken. In den einzelnen Podcast-Folgen leitet dich Katy Biber liebevoll und achtsam, und gleichzeitig mit Leichtigkeit durch die Wellen der Gefühle, damit du deine Trauer verstehst und den Mut findest deinen eigenen Trauerweg selbstwirksam zu gehen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Es gibt Verluste, die beginnen lange bevor ein Mensch wirklich stirbt.

00:00:04: Wenn der Mensch ins Leben kommt verändert sich nicht nur der Alltag sondern oft auch die Beziehung, die Sprache und Nähe.

00:00:12: Und das kann unglaublich weh tun!

00:00:15: In meinem Gespräch mit Trainerin Eva Schroll geht es genau um diesen Abschied zu Lebzeiten, um Liebe mitten in der Veränderung und um die Frage wie man damit überhaupt umgehen kann wenn man gleichzeitig stark sein und innerlich schon trauern soll.

00:00:32: Eva erzählt von ihrer Mama, von ihrem Papa und von deren Tod und von ihrer Rolle als Tochter und von dem was ihn all dem geholfen hat.

00:00:44: eine Folge für die Wenn du gerade selber jemanden verloren hast, vielleicht sogar durch Demenz.

00:00:55: Ich freue mich, dass du hier heute dabei bist in meinem Podcast Trauerwelle und wir über wieder mal so ein sehr trauriges Thema sprechen.

00:01:16: Bei uns geht es ja heute vorrangig um das Thema Demenz.

00:01:19: Wir haben gerade auch schon vorher kurz quatscht und miteinander hin- und hergeschrieben, dass bei dir in deinem Leben einfach sehr viele Verluste passiert sind in sehr kurzer Zeit.

00:01:32: Dein Trauerweg, dem ganzen Gerechtwurz dieser Podcast.

00:01:36: Also habe ich mir ja überlegt schon vorhin ein und damit ihr da draußen das so gleich alle wisst wir würden es gern splikten.

00:01:44: also heute in dieser Folge werden wir erstmal den Verlust einer Eltern vor allem betrachten wo's um Demenzo geht unter anderem und dann eben die anderen Verluste dazukommen sind, so anschauen.

00:01:59: Aber das eben mehr in einer weiteren Folge.

00:02:03: Bevor wir jetzt reinstalten ins Gespräch, magst du die vielleicht noch mal kurz vorstellen.

00:02:08: im Sinne von wo lebst du denn?

00:02:10: Was machst Du eigentlich so beruflich und erzähl uns kurz was von Dir?

00:02:16: Ja gerne Kathi!

00:02:18: Du danke für die Einladung.

00:02:20: ich habe mich total gefreut dass in dem Podcast über meinen Weg erzählen darf.

00:02:29: Ich lebe in Wien schon dreißig Jahre, das ist quasi mehr als die Hälfte meines Lebens und ich bin ja eigentlich Steirerin.

00:02:41: Ich habe drei Kinder und die leben jetzt niemals aus, sind nahezu selbstständig als Angestellte in der Medizinbranche und bin zusätzlich auch selbstständig, auch im emotionalen medizinischen Bereich zum Teil als Tula und dann eben als Demenz-Trainerin.

00:03:15: Und Sehensporttrainerin bist du ja auch noch?

00:03:20: Ja das war sehr, sehr spannend.

00:03:23: Ich bin vor vielen Jahren über deinen Podcast quasi gestolpert und haben das angehört sicher eineinhalb Jahre und dann habe ich den Entschluss gefasst, ich möchte unbedingt Zählen-Sporttrainerin werden.

00:03:41: Und jetzt sitze ich selber in dem Podcast?

00:03:44: Ja mein Gott!

00:03:45: Ich glaube sogar nicht so spannend...

00:03:48: Ist schon spannend, oder?

00:03:50: Aber dazu kommen wir dann später noch.

00:03:52: Dein Weg mit Ziel und Sport!

00:03:54: Wir wollen erstmal reingehen in deine Geschichte was da eigentlich so passiert ist.

00:04:00: Ich habe es ja schon kurz gesagt Es gibt sehr viele Verluste.

00:04:04: Vielleicht generell das Thema Demenz Warum ist dir das Thema so wichtig?

00:04:10: Und ja auch generell dieses Thema Abschied zu Lebzeiten.

00:04:14: Das hat ja damit zu tun Inwiefern berührt es die selber und betrifft das die Selber?

00:04:23: Ja, also es betrifgt mich sehr persönlich.

00:04:28: Und aber auch in der Selbstständigkeit.

00:04:33: Ich zähle mal über mein persönlichen Weg.

00:04:38: Meine Mama ist eine Frau mit Demenz gewesen.

00:04:43: Sie ist ja jetzt schon verstorben Aber bei ihr ist Demenz Diagnostik Alzheimer Demenz sehr schleichend.

00:04:53: Und durch meine Aufgabe als Demenztrainerin habe ich auch sehr, sehr viele Angehörige begleitet von Menschen mit Demenz und habe eben erkannt das ist ein Abschied auf zu Lebzeiten, auf Stufen.

00:05:14: Das geht ganz schwierig da kann man oft gar nicht darüber reden.

00:05:18: Und ja, so hat sich das bei mir eingeschlichen.

00:05:25: Kannst du dir noch erinnern an die Anfänge?

00:05:29: Also woran oder hast du das gleich mal gemerkt und erkannt was da gerade passiert?

00:05:36: und hat es da einen Moment gegeben wo du gemerkt hast okay ich glaube dass geht in die Richtung.

00:05:41: kannst du uns da mal mitnehmen?

00:05:43: Ja, es war tatsächlich ein Moment wo immer gedacht habe Das war viele Jahre vor, sicher fünf, sechs Jahren davor.

00:05:55: Da stehen da Küche und die Mama hat irgendetwas vergessen.

00:05:58: Und das war so schräg!

00:06:02: Ich kann das fast dran in Worte fassen.

00:06:07: So ein Aha-Moment geht in eine seltsame Richtung weil du kannst es ja nicht so fassen Du weißt, dass es den mensch gibt aber das ist weit weg.

00:06:20: ja sie sind alte leute.

00:06:23: mein mamma ist über neunzig waren und da war sie über acht sich schon wie man gedacht hat sabotifix.

00:06:30: Es ist vielleicht ein problem für uns.

00:06:37: Da habe ich mit meiner Schwester versucht zu sprechen.

00:06:40: Hat sie gesagt, ja wie müssen wir?

00:06:41: Du kennst das eh Spiele machen Kreuzfahrt Rätsel diese Geschichten und da ist bei mir schon dieser Moment gekeimten.

00:06:49: Ich möchte mehr tun.

00:06:52: Da bin ich dann schon auf den Weg Gedächtnistrainerin gegangen aber mit allen Sinnen.

00:06:59: Und wo es dann wirklich schlagend war oder gar nicht mehr zum verstecken war Elektrolytverschiebung gehabt, es war Corona.

00:07:13: Und da ist es dann richtig für alle offensichtlich gewesen.

00:07:18: Das ist mehr als normales Vergessen.

00:07:22: Das heißt vor dem Moment mit dem Elektro- lyte?

00:07:27: War sie dann noch gar nicht ärztlich kontrolliert.

00:07:30: also gibt's da hat sich dann noch nix in die Richtung gemacht oder ihr?

00:07:34: Also erst ab.

00:07:35: da Gibt es dann eigene Tests dafür?

00:07:38: Wie schaut so etwas aus, wie überprüft man das?

00:07:43: Man überprüfte es beim Neurologen.

00:07:45: Es gibt ein Minimental-Test und man macht dann eine Screening an MRD.

00:07:52: Bei ihr hat man ganz klassisch die Flecken gesehen.

00:07:55: Sie hat den Test auch nicht mehr ... Also da gibts gewisse Punkteanzahl.

00:08:01: So war es dann offensichtlich schon ziemlich fortgeschrittener Demenz und klassische Alzheimer-Demenz.

00:08:11: Wir haben

00:08:12: an der Moment, wo ihr das dann erfahren habt... Es ist ja schon was anderes wenn man so gedanklich sich denkt wahrscheinlich oder könnte in die Richtung gehen und dann aber eine klare Diagnose zum Hohen zu sehen.

00:08:26: wie war das für euch?

00:08:29: Naja, also für mich war es die Bestätigung von dem was ich befürchtet habe.

00:08:35: Aber es ist schon eingeschlagen wirklich so wie mit einem lauten Knall und die ganze Familie betrifft das dann.

00:08:45: Und jeder reagiert auf seine eigene Art und Weise und das macht etwas.

00:08:51: Also das ist richtig ein Schock für jeden!

00:08:56: Für mich war's... jetzt wissen wir's?

00:09:00: Und mein Papa hat in seiner Ort sofort die Rolle des Fürsorgenden übernommen, also sofort gedreht.

00:09:10: Ich habe nur zwei Geschwister und ein Bruder und wirklich jeder hat anders reagiert – die Enkelkinder haben auch anders reagieren.

00:09:19: Dann ist es ja nicht von jetzt bis gesund und jetzt bis krank sondern dann kommt das Verarbeiten wie bei einem Trauerprozess.

00:09:29: das geschockt sein, verweigern, damit Leben anfangen.

00:09:35: Das war schon anstrengend.

00:09:40: Also das heißt dein Papa hat sich dann in erster Linie um sie kümmert sozusagen und alles übernommen und sie da durch den Alltag gebracht weil die sind ja dann oder erklären uns das mal ein bisschen wie kann man sich denn so einen Alltag dann vorstellen wenn jemand Demenz hat?

00:09:57: Es ist ja nicht einfach Vergesslichkeit, sondern da steckt mehr dahinter.

00:10:01: Ja du gehst halt bei der Mama jetzt.

00:10:03: Bleiben wir bei der Mamasis.

00:10:05: Hat dieses Ereignis gehabt mit der Elektrolytverschiebung?

00:10:08: Da hat sie Pflege gebraucht.

00:10:09: Es war Corona und wir haben das zu Hause gemacht.

00:10:13: Der Papa hat gesagt was er machen kann und was er nicht machen kann.

00:10:17: Und die Enkelkinder sind eingesprungen nebenher.

00:10:24: Jeder hat etwas anderes übernommen, sei es helfen beim Waschen bei der Pflege und dann mit ihr Tratschen die sozialen Hilfen einkaufen gehen.

00:10:38: Also jeder hat mitgeholfen.

00:10:40: und wie sie sich wieder erholt hat und sie hat sich wieder geholt, sie hat da wieder normal gehen können aber das hat sehr lange dauert sicher halbstreifel des Jahr.

00:10:51: Dann haben wir adaptiert.

00:10:54: Dann muss schauen, sie ist ja sehr wackelig auf den Beinen gewesen.

00:11:00: Das Gehen verändert sich bei Menschen mit Demenz und Sie haben die Stufen runtergehen müssen weil sie im ersten Stock umwohnt haben.

00:11:08: dann ist das Schlafzimmer noch unten gelegt worden.

00:11:12: also du machst bauliche Veränderungen Du musst ... der Papa hat eben die Pflege übernommen dann auch diesen Zwitsch gemacht, wie er hat gesagt.

00:11:33: Er möchte sich nicht die Körperpflege, ja?

00:11:35: Also es sind halt so Sachen, die du wirklich... Du vergisst nicht nur, sondern du laust da in der Körperpflege!

00:11:42: Du vergiss das, dass du dir waschen musst,

00:11:44: ja?!

00:11:45: Dann kann man langsam diese Themen über die du nie gesprochen hast kommen.

00:11:52: oder fahren wir noch oben, ja?

00:11:54: Ah

00:11:55: so.

00:11:55: Ja und die werden durchgearbeitet oder man kann sie nicht mehr so gut erinnern dann fühlt man das nur mehr.

00:12:03: Das sind dann Themen die nur mehr über's Fühlen rauskommen.

00:12:08: also wenn hier irgendwas passiert ist da mal Gewalt welcher auch immer Dann kann sich das äußern dass du nicht berührt werden magst.

00:12:19: Also, man muss dann ganz vorsichtig sein.

00:12:22: und mit den Menschen.

00:12:24: Mit dem Umgang aber natürlich!

00:12:28: Aber nicht wie ein rohes Ei sondern liebevoll natürlich.

00:12:33: Und du bist aber selbst in dem Prozess des Verarbeiterns.

00:12:37: also da bricht sehr viel auf dich ein und Du wär halt gut wenn man als Familie zusammen hilft und arbeitet und spricht Ganz viel spricht eventuell Hilfe von außen sich holt.

00:12:52: Also ihr habt es das ja Gott sei Dank noch gut hinkriegt, dass ihr dann auch so alles verdolpt habt die Aufgabe und so?

00:13:00: Habt sie dann aber auch Hilfe von Außen noch zusätzlich oder du vielleicht?

00:13:05: Ja wir haben uns Pflege von Außen wie stundenweise gekommen ist für die Hygiene zum Beispiel beim Waschen helfen, weil das immer so eine Dinge ist.

00:13:20: Das ist gut wenn es entweder mag jemand gerne machen dann bitte in der Familie oder von Außenhilfe annehmen.

00:13:29: Es ist ein Kommandär putzt hat, der den Garten gemacht hat.

00:13:35: Wo die Eltern gewohnt haben, das ist ein kleiner Ort.

00:13:38: Da ist der Einkauf heute vor die Tür gebracht worden Und oder vom Restaurant ist was zum Essen gebracht worden.

00:13:48: Also so ein organisatorisches ja und Hilfe, ja ich hab mal zu der Zeit Chorhilfe kult muss ehrlich sagen würde ich aber jeden raten weil es einfach leichter ist mit dem professionellen Blick drauf.

00:14:08: Ja

00:14:10: spannend Also dieses organisatorische, das braucht es dann schon ordentlich.

00:14:15: Und gleichzeitig kommt man ja natürlich auch selber an seine Grenzen weil kann man vorstellen eben du und deine Geschwister jeder hat ja so sein eigenes Leben im Sinne von Man hat vielleicht Partnerschaften Kinder die vielleicht noch klierer sind Kann ja auch so sein oder?

00:14:32: Oder dass man Berufs tätig ist und dann kann man natürlich nicht dass sich hundert Prozent um die andere Person in dem Zeitrahmen kümmern wie wir's vielleicht wollen würde.

00:14:42: und da ist schon glaube ich wichtig, dass man sich den Schritt dann traut.

00:14:45: Vielleicht im stundenweis sich da auch Hilfe zum holen sind von pflege oder organisatorisches.

00:14:52: ja ich würd sogar sagen was für sie unbedingt pfliege hilft weil das ist ja alles anstrengend ja und du sollst dir selber fit bleiben

00:15:06: achten

00:15:08: und schauen selbstkehr Das unterschätzt man einfach.

00:15:16: Es ist ja ein langer Zeitraum, es sind Jahre.

00:15:21: Und das natürlich, da brauchst du jede Kraft dann auch.

00:15:25: Vor allem dieses Emotionale, was da einfach mit drinsteckt wenn du da zuschaust oder wie dein Mama so langsam... schwindet.

00:15:34: Das ist so immer weniger von ihr vielleicht da, wie du sie halt bekannt hast.

00:15:39: Ich kann mir vorstellen dass das emotional ganz viel mit dir auch gemacht hat.

00:15:44: Das nächste, das emotionale.

00:15:46: Das eine sind die organisatorischen Dinge aber das emotionelle ist ein ganz ein großer großer Brocken den wirklich jeder für sich verarbeiten muss.

00:16:00: und die Mama verschwindet ja so wie sie war Aber sie zieht sich zurück in ihre Essenz, so kannst du das vorstellen.

00:16:10: Sie bleibt ja die Mama!

00:16:13: Sie bleibt dir die Klothilde!

00:16:16: Sie geht nur zurück.

00:16:18: Ihre Erinnerungen gerade die Kurzzeitgedächtnis... Das wird halt immer schwächer und auch verschiebt er sich im Alter, also wenn es sie fragst.

00:16:33: berührende Momente bei mir.

00:16:39: Ja,

00:16:41: muss dann ganz hart

00:16:43: sein.

00:16:43: Wir kommen noch kleine Tränen!

00:16:46: Ich glaube es gibt keine Folge wo wir nicht da sitzen und die Träne fließen weil so berühend ist...

00:16:55: Da war es immer nicht ganz für mich, sag ich.

00:16:57: Da ist sie bei mir gesessen und da waren sie noch mal im Haus und sie hat sich gut erholt gehabt.

00:17:03: Und dann schaut sie mich so an und dann sagt sie was?

00:17:07: Ich war die Jüngste von drei Kindern oder ich bin's ja auch immer.

00:17:15: Dann sagt sie weiss ich weiß ja dass du meine Tochter bist aber wie kannst du mein Kind sein wenn ich gar nicht schwanger war.

00:17:26: Ach, krass!

00:17:26: Und dann habe ich schon geschluckt und sehr gesund

00:17:29: vor.

00:17:29: Ich habe es sehr geschlückt und habe gedacht, gut aber sie ist lieb, sie ist eine herzenssüße Frau, aber sie vergisst.

00:17:46: Und das ist ja das, was dann so schmerzig ist.

00:17:48: Wenn du dann das ganze emotional ... Das war jetzt ein Moment, wo du erzählt hast und von denen sicher ganz vieler geben immer wieder.

00:17:56: Und wenn da gleichzeitig noch alles organisieren soll und diese Emotionen irgendwie verarbeiten und dann hast du vielleicht die eigene Familie mit eigenen Kindern usw.

00:18:06: Dann kann es schon viel werden.

00:18:07: und ich finde es so ganz wichtig dass man sich egal in was für Richtung.

00:18:12: Auch emotional, wenn man merkt dass das gerade zu viel ist und man da nicht so gut damit klarkommt und keinen guten Umgang damit findet grad für sich, dass man auch da sich emotional Hilfe holt.

00:18:24: Egal ob Therapie oder Zählensport oder was auch immer.

00:18:28: Gerade hilft so.

00:18:30: Voll wichtig!

00:18:31: Genau.

00:18:32: Und auch unter tags kleine Momente.

00:18:35: Oder sie rausnehmen.

00:18:36: Wenn man merken kann ich bin jetzt emotional Verwohnendet, ja?

00:18:43: Rausgehen.

00:18:44: An schöneren Moment suchen.

00:18:48: Ja voll!

00:18:51: Und dann kann man sich das vorstellen... Das ist ja so ein schleichender Prozess wo man immer merkt okay da passiert immer mehr oder eben weniger in die Richtung und dann war Anfang von zwanzig vierundzwanzig Jahr nur etwas des.

00:19:09: dann passierte es jetzt auf deine Eltern Und zwar ist dein Papa ziemlich plötzlich dann verstorben.

00:19:18: Was ist da passiert und wie hat sich dann so normal alles verändert in Bezug auf deine Mama?

00:19:24: Ja, also zu dem Zeitpunkt, wie der Papa verstorban war, waren die Mama dann schon im Pflegeheim und der Papa hat den betreuten Wohnen genau über das Straßengrase gewohnt.

00:19:39: Und wie er dann verstorben ist, waren wir mal alles sehr geschockt.

00:19:46: Also wir sind in diese Stadion gegangen weil es doch sehr überraschend kam.

00:19:51: Vorher haben wir noch Weihnachten gefeiert und er hat mit meiner Schwester die Frühlingsaktivitäten geplant wo sie hinfahren und ein paar Tage später ist er verstorbt.

00:20:09: Wir haben uns dann alle zusammen geglaubt und haben, hat die Mama sehr oft im Pflegeheim besucht.

00:20:14: Zwar mal am Tag.

00:20:15: da haben wir gesagt das können wir nicht Und haben wirklich geschaut ja dass auch zuerst unsere Trauer gewesen aber auch die Organisation für die Mama damit sie nicht so leidet dass alles steht.

00:20:31: Also wir drei Kinder haben dann geschaut, wer wann die Mama besucht?

00:20:37: Wir haben uns Hilfe zusätzlich zum Pflegeheimen gesucht und ja es hat sich schon so inso weit verändert das ich noch einmal... weil vorher hat sie's ja schon ein bisschen verschoben, dass wir die Verantwortung für die Mama mit dem Papa übernommen haben.

00:20:56: aber jetzt ist er verstorben ihre Hauptstützer und die ist jetzt für die Mama wegbrochen.

00:21:05: Aber da sie in so einem guten Umfeld eingebettet war, ist es gut gegangen, das war anstrengend, das Schmerzhaft.

00:21:17: aber dort hat dann dieses Tun angefangen.

00:21:21: Was steht?

00:21:22: Dieses... In der Trauer, dieses?

00:21:24: ich lauf, ich laufe, ich leufe.

00:21:26: Lenke mich ab durch Arbeit, Arbeit,arbeit!

00:21:30: Das hat bei uns, also bei mir und meiner Schwester sehr rasch gestartet.

00:21:38: Und wie hast du es so wahrgenommen bei deiner Mama diesen Verlust?

00:21:44: Also wie weit war sie da in ihrer Demenz und wie hat sie so... Natürlich kannst du nur von dir jetzt sprechen als beobachtende Person.

00:21:51: aber wie hat sich die Trauer erlebt dann?

00:21:54: Wir haben geschaut dass sie sich zu Lebzeiten nochmal vom Papa verabschieden kann, das sind besucht Und wie mir seine Richtung, also er hat das sehr selbstbestimmt war der Sterwe-Prozess.

00:22:11: Also wir haben uns alle zu Lebzeiten verabschieden dürfen und auch die Mama und dann hat sie noch einmal besucht, wie er schon verstorben ist und da hat es ja den Unterschied einfach in der Körpertemperatur bemerkt und da hatte sich sehr geschreckt.

00:22:28: Sie hatte wirklich sehr, sehr geschrackt Und sie war sehr traurig.

00:22:35: Das hat sich geäußert, zu dem Zeitpunkt war sie schon hochgradigt.

00:22:39: Sie meinte, dass ich halt verwirrt war, dass sie immer zu seinem Haus rüber gehen wollte und besuchen wollte.

00:22:48: Dass sie unruhig war mit den Essenproblemen hatte.

00:22:57: aber das hat sich dann eingespielt.

00:22:58: ja Wir haben ja Fotos gezeigt von Papa.

00:23:03: In der Jugend, Hochzeitsfoto diese Geschichten und dann hat sie sich wieder in ihrem Umfeld eingelebt.

00:23:18: Hast du das Gefühl, gerade dass in diesem Heim eben Sie – das hast ich echt schon kurz gesagt – aber dass sie da wirklich gut unterstützt worden ist auf allen Ebenen?

00:23:27: Also war sie da ... Damit insgesamt sehr zufrieden.

00:23:30: Und habt ihr euch da auch wohlgefühlt damit?

00:23:34: Ja, das war wie eine neue Familie für die Mama.

00:23:38: Das ist schön!

00:23:39: Ich glaube es ist auch ganz wichtig oder wenn dann so was noch passiert und generell dass die darauf auch gut in einem guten Umfeld sind, im guten Settings sind.

00:23:49: Ja, das war wirklich... Sie haben sich umsorgt.

00:23:53: Sie waren liebevoll zu ihr!

00:23:55: Sie haben geschaut dass sie essen kann.

00:23:59: Sie haben ja die Zärtlichkeiten, Berührungen alles was jetzt wegfallen ist, die täglichen Besuche.

00:24:07: Sie habe ja die Briefe von Papa vorgelesen.

00:24:12: Wir haben Fotos eben von ihm runtergegeben, die für beide wichtig waren.

00:24:17: Die halt jetzt aufgeteilt waren vorher.

00:24:19: Die waren dann mehr bei der Mama.

00:24:23: Sie war beim Begrämennis dabei und sie hat sich verabschieden können.

00:24:30: Und da ist auch immer wer vom Pflegeheim dabei.

00:24:34: Sie sind mit gegangen mit ihr haben uns unterstützt und waren für sie so ein Stützer einfach.

00:24:47: Die Mama hat ja den Papa dann doch nahezu zwei Jahre überlebt.

00:24:53: Ja, krass, gell?

00:24:58: Und eben du bist ja auch so einerseits in der Rolle der Tochter und andererseits hast Du auch dieses Wissen rund um dem Entz.

00:25:07: Also wie ist das denn da mitgegangen und wie bist überhaupt zu dem Thema gekommen?

00:25:13: also wird sich das ergeben dass Du das dann machst

00:25:17: Wie es schon offensichtlich für mich war, dass die Mama in einem Menschen mit dem Mensch werden wird oder schon ist.

00:25:27: Ist mir aufgefallen was sie immer leicht tun.

00:25:30: Das ist zwar ein bisschen protestklinisch das sind im Zusammenhang gesagt aber ich habe keine Büroungsängste gehabt.

00:25:39: Ich hab das hinnehmen können oder annehmen besser gesagt können das jetzt einfach ein Stück weit Sie sich zurückzieht und der Umgang anders wird.

00:25:51: Und ich bin eigentlich von meinem Lebenstempo ein schneller Mensch, aber... Ich habe mich zurücknehmen können.

00:25:57: Ich habe dieses Tempo reduzieren können und so eine Basis schaffen können.

00:26:03: Dann bin ich darauf angesprochen worden und hab so erst den Demonstrainer, also dem Beruf quasi vor mir vor Augen gehabt.

00:26:15: Das mache ich jetzt.

00:26:19: Und so was und es hat mir insofern geholfen, da ich die Grenze ziehen konnte.

00:26:30: Auf der einen Seite gut auf der anderen Seite auch ein bisschen fordernd weil wann bin ich doch

00:26:39: da?

00:26:40: Wann nicht!

00:26:41: Wann nimm ich's persönlich und lass Nähe zu Und wann nicht?

00:26:48: Oder man schon näher, aber bis zu einem gewissen Grad.

00:26:51: Das ist so eine Gratwanderung und das war schon schwierig, aber auf der anderen Seite auch für mich die persönlichen Verletzungen sind in der Zeit einfach groß ja.

00:27:10: Nicht verletz'ungen absichtlich sondern einfach Gefühle wo man nicht weiß wohin, weil alles neu ist.

00:27:19: Und durch mein Wissen habe ich mir da leichter daran beim Verarbeiten.

00:27:26: Das kann ich so nachvollziehen, weil ... Ich bin da ähnlich eben immer... Dadurch ist ja auch Seelensport entstanden, weil ihr selber die Trauer gespürt und haben mich nicht auskannt und man dachte, ich muss wissen was da in mir passiert damit ich das besser verstehen und nachvollzehnen kann anders umgehen kann damit und mir hat es so extrem geholfen.

00:27:46: Und ich bin halt nur so, wenn ich irgendwas ja wo ich einfach damit konfrontiert bin.

00:27:52: Ich brauche immer ganz viel Wissen dann in die Richtung.

00:27:55: Das gibt mir irgendwie dann so Halt!

00:27:59: Mir hilft das heute mal total.

00:28:02: Genau.

00:28:04: Und somit habe ich's für mich aufbrüsseln können?

00:28:07: Ja voll.

00:28:10: Ein Wissen von mir haben wollte, habe ich es natürlich gerne weitergeben.

00:28:14: Aber wie gesagt Familie ist Familie.

00:28:17: Das läuft immer anders ab.

00:28:19: Ja voll voll!

00:28:21: Hast du dann irgendwie durch das, dass du das gemacht hast?

00:28:25: Vielleicht auch in einem Austausch irgendwie kommen mit anderen Angehörigen... Wie war das eigentlich?

00:28:30: Hast du da Menschen davon?

00:28:31: Weil wir wissen ja auch in der Trauer, wie wichtig es sich dann andere Menschen zu treffen denen es ähnlich geht.

00:28:37: Hat es da irgendwas gegeben oder Gruppen, was du in die Richtung gemacht hast?

00:28:43: Ich habe das Pferd ein bisschen von hinten aufgezäumt.

00:28:45: Ich habe dann sehr viele Klienten angenommen und habe mir so angeschaut wie machen sie denn andere Familien aus?

00:28:53: Wie schaut's bei anderen Familien

00:28:55: aus?!

00:28:56: Weil ich da auch wirklich helfen zur Seite stehen kann!

00:29:00: Und das hat mir meinen Verarbeitungsprozess, also das sind wir ja wieder auf dem... ähnlichen Richtung sehr, sehr geholfen.

00:29:09: Und ich habe dann aber auch sehr viel mit Demenstrenern Kollegen gesprochen und haben ja da quasi ein Support geholt und Hilfe geholt.

00:29:22: Ja

00:29:24: spannend!

00:29:25: Ich hab mich tragen.

00:29:29: Und dann war eben wie du es schon angedeutet hast... Dezember eben, wo dann deine Mama schlussendlich verstorben ist.

00:29:40: Wie war das?

00:29:41: Dann warst du dabei oder hast du die verabschieden können?

00:29:46: Ja, die Mama, die war wirklich eine Frau, die total gerne gelebt hat ja also total nette auch in ihrer Demenz und sie hat länger gebraucht.

00:30:00: Sie hat länger Abschied genommen vom Leben Und wir haben uns alle verabschieden können.

00:30:06: Ich war zwei Tage vorher, bevor sie verstorben ist bei ihr, hab mich verabsiedet von ihr oder auch an Druck vorher.

00:30:16: Das ist so arg die Tage schliegen man dann.

00:30:19: Ja

00:30:20: voll!

00:30:22: Aber meine Schwester war bei ihr, bis zum letzten Atemzug.

00:30:28: Sie hat ja das Handel gehalten.

00:30:30: Meine Mama hat ... Das passiert in den Moment manchmal.

00:30:34: Sie hatte ein Stoff hier gehabt, das war ein Nilpferd mit all weiches und unterschiedlichen Haptigkeiten.

00:30:43: Und das hat sie in ihrer Zeit, bevor sie gegangen ist... immer bei sich ganz fest so um Schlungen gehabt und mit der anderen Hand hat es meine Schwester gehalten.

00:30:56: Und so ist sie dann gegangen.

00:30:59: Das klingt noch am friedvollen, liebevollen Abschied auf jeden Fall.

00:31:05: Ja!

00:31:10: Dann kommt natürlich auch dieses eben Beerdigung organisieren und Dezember eben ist dann ohne so diese Weihnachtszeit.

00:31:18: Dann im Januar ich hätte auch wieder dieser Todestag von deinem Papa mit dazu kommen, wie ist er denn so die ersten Wochen lang gegangen nachdem deiner Mama gestorben ist?

00:31:29: Ja also ich habe mir ja gedacht du nimmst bei der Demenz Abschied zu Lebzeiten.

00:31:38: das war ja immer mal großes Thema Und ich hab's ja jeden gesagt.

00:31:45: Ja, aber nein!

00:31:48: Also es kommt noch mal... Du gehst nochmal in die Trauerphase rein, du bist wieder geschockt und traurig und es soll also sein.

00:32:01: Aber es hat mir überrascht.

00:32:02: Es hat mich tatsächlich überrasch.. Anders, weil es sind jetzt auch unterschiedliche Menschen verstorben.

00:32:10: Du liebst sie auf unterschiedlicher Weise und dann trauerst du wieder auf unterschiedliche Weise.

00:32:16: aber ist das ein Unterschied?

00:32:18: Weil der Mensch... Die Mama ist jetzt weg.

00:32:21: In der Demenz kann ich sie immer besuchen.

00:32:24: Du nimmst Abschied Aber du trotzt mit ihr, du redest mit ihr.

00:32:29: Du erzählst von Angesicht zu Angesichts.

00:32:34: Sieh's ja da!

00:32:36: Zurück, du kriegst immer was zurück und dann war sie verstorben.

00:32:44: Und das ist ... Ja, sind die Bilder da?

00:32:48: Dann sind die Erinnerungen da?

00:32:51: Es ist schon noch einmal ein Stufe!

00:32:58: Ja, deswegen frage ich auch, weil ganz viele haben im Kopf... Leider hat es ja auch viele Außenstehende, damit zu tun hat, die dann denken ja aber es war doch jetzt schon so absehbar und so lang und so weiter.

00:33:12: Und irgendwie steckt man dann mittendrin wie du es gerade schön gesagt hast selber drin und denkst ja ich verabschiede mir jetzt die ganze Zeit Aber es ist halt wirklich was anderes wenn der Mensch dann ganz wegkriegt also wirklich so physisch einfach nicht anwesend.

00:33:28: Die Liebe ist ja da!

00:33:30: Du hast dieses Gespräch mit ihr dass du vor ihr sitzst oder die Berührung und so weiter.

00:33:36: Das sind halt Dinge, die dann extrem fehlen.

00:33:38: Und da ist egal wie viele Jahre davor waren der Verlust dich, der Verduscht und der Duttofach unendlich wer?

00:33:46: Und das darf auch verdammt sein!

00:33:49: Genau und man.

00:33:50: natürlich ist es zum Teil... Man denkt ja, dass außenstehender was hat sie denn vom Leben, aber Sie war glücklich, also soweit ich das beurteilen kann.

00:34:04: Ja?

00:34:05: Sie hat sich freut wenn ich komme sie hat dann schon wenig lächeln können was die Mimik verändern sie alles verändert sich aber sie hat er zeigt sie hat immer einen Weg gefunden die zu zeigen dass es sich freuht und dass ihr die liebt und dass du quasi zu ihrer Familie hörst.

00:34:27: und das ist immer geblieben Und das war halt jetzt weg.

00:34:34: Und hast du dann jetzt, also in den letzten Monaten jetzt da irgendwie was ist nicht von deinem Umfeld?

00:34:44: Was ist da kommen?

00:34:45: Ist ja ganz viel Unterstützung?

00:34:47: oder sind da eher so bescheuerte Floskeln wie ich das bei dir jetzt gerade so...

00:34:52: Also da wir jetzt alle trauen in der Family, in der Familie kommt nichts.

00:34:59: Da ist es ganz normal Wir sind ja jetzt schon weit geprüft ein bisschen.

00:35:06: Also, da geht jeder seinen Trauerweg?

00:35:08: Wir schauen... wir sind zuerst auseinander gestoben quasi in der Trauer und jetzt sammeln wir uns wieder zusammen.

00:35:16: Das kannst du so vorstellen.

00:35:18: Es gibt quasi keine Einzelstückchen und jetzt setzen wir es wieder zusammen, tun uns neu orientieren als Familie und passen uns aneinander heran.

00:35:31: Die Geschwister, die Enkelkinder und so.

00:35:33: Die ganze Familie, die Große.

00:35:35: Und ja, wegen dem sozialen... Also bei mir ist es schon ein sozialer Rückzug gewesen.

00:35:42: Ich bin raus aus dem Freundeskreis und hab mich in die Arbeit reingetiegert.

00:35:49: So lange bis ich dann ... Winterkraft ehrlich?

00:35:55: Mit dort rausknurren, man hat gesagt, stopp jetzt!

00:35:58: Fühlen wir dich um dich Gönne dir die Zeit und gebe Acht auf dich.

00:36:08: Ja, und wie du es so schon angesprochen hast... Also du hast ja dann im Laufe dieser Zeit – und wie gesagt das sind ja auch noch andere schlimme Dinge in der Zwischenzeit basiert, worüber wir dann in unserer nächsten gemeinsamen Folge sprechen werden – dann bist du irgendwann eben auf Seelensport gestoßen?

00:36:28: Du hast ja gesagt über den Podcast, glaube ich, draufgestoßen So viele mir erinnern kann, du hast glaube ich erst die Ausbildung gemacht.

00:36:36: Dann bei Winterkraft dabei gewesen und Jahreskraft war es schon noch.

00:36:41: Und wie war das dann für dich so?

00:36:45: Also einerseits die Ausbildung zu machen und dann aber auch auf der anderen Seite zum Stehen und sich begleiten zu lassen mit dieser Gruppe in Austausch zum Kommen.

00:36:54: erzähl mal davon ein bisschen.

00:36:56: Ja!

00:36:57: Ich war ja schon Demenz-Trainerin und habe was gesucht für meine Angehörigen auch die Angehörigen trainieren kann und ihnen quasi ein bisschen von ihrer Last abnehmen möchte oder ihre Tools an die Hand geben möchte, dass sie die sehen im Alltag eben gut handhaben können.

00:37:20: Und da weiß ja viele nicht drüber sprechen können – auch wie mein Papa!

00:37:25: Da habe ich mir gedacht, bin ich was in den Sport gestolpert?

00:37:29: Und dann haben wir gedacht das ist genau das Richtige weil da kann man über Körperarbeit seine Gefühle ausdrücken.

00:37:36: und so war der Start.

00:37:37: Dann habe ich mich bei dir beworben für die Schulung und bin aufgenommen worden und war voll happy!

00:37:45: Also es ist richtig ein wunderbares Werkzeug, eine Möglichkeit Gefühle zu sprechen oder mit seinen Gefühlen wieder ein bisschen in Verbindung zu kommen.

00:37:59: So ein bisschen, dann mal starten!

00:38:02: Was ja auch ist bei den Angehörigen und den Familien verschiebt sich alles.

00:38:10: Das hat super gepasst für mich.

00:38:13: Und dann habe ich die Ausbildung gehabt, hab schon gearbeitet... Dann stirbt uns der Papa ganz unerwartet.

00:38:22: Zu dem Zeitpunkt habe ich mir überraschenderweise bei Winterkraft angemeldet gehabt, weil es kennenlernen wollte.

00:38:31: Und auf einmal war ich von der Beobachterin quasi oder stillen Teilnehmerin oder nicht zustil, sondern auf einmal trauern die und ich hab's gar nicht backen können!

00:38:43: Also das war schon auch ein sehr großer Switch mir bis sie Zeit lassen bei den Übungen.

00:38:53: Also das ist auch was, was sich dessen als Frisch trauern da.

00:38:56: Also mich hat es getroffen, ich habe ein bisschen Zeit gebraucht bis er mich wieder bewegen mag.

00:39:02: Aber ich hab das so wunderbar gefühlt.

00:39:05: Ich habe eben nach dem Leitspruch du darfst alles aber du musst es nicht.

00:39:11: Du musst

00:39:11: jetzt sofort aber du darfest und kannst.

00:39:14: Habe dann wirklich gelebt und getraut und habt quasi dein Tool in der Kraft konsumieren können.

00:39:22: Und das war unheimlich schön und dann bin ich ja ein paar Jahre dabei drin.

00:39:26: Ja

00:39:27: voll, aber eben man muss ja sagen du hast ja wirklich ein großes Paket, dass da gespürt und gefühlt werden darf und ich finde es auch immer so wichtig also egal ob man eben zigtausend Ausbildungen hat oder Wissen hat im Trauerbereich wenn man dann selber plötzlich mittendrin steckt dann merkt mal Hey, ich weiß das zwar, aber es ist gerade schwierig für mich selber anzuwenden.

00:39:56: Sondern ich möchte mir da auch selber irgendwie begleiten lassen oder vielleicht eben in Austausch kommen mit Gleichgesinnten und in der Kombination machen wir das ja natürlich.

00:40:07: Und es ist dann schon was anderes wenn's dann zum Beispiel auch so Live-Termine gibt wo man weiß das sind zu Fixpunkte Da komme ich in Bewegung, auch wenn die anderen Übungen vielleicht noch nicht geschafft haben.

00:40:17: Aber da ist die ganze Gruppe sichtbar und man tut sich vielleicht leichter wieder zu bewegen.

00:40:24: Und jeder darf seine eigenen Schritte in seinem Tempo immer gehen.

00:40:28: das ist ganz wichtig.

00:40:30: Kannst du irgendwie sagen was war so?

00:40:33: oder gibt es irgendeinen Highlight wo du sagst dass hat dir besonders viel gebraucht?

00:40:39: Oder ein Haarmoment dass du irgendwas draus richtig auch mitnehmen hast können für dein Alltag.

00:40:47: Du hast ein bisschen erwähnt, mit Grenzen setzen oder gut auf sich achten.

00:40:51: Hat es da irgendetwas gegeben?

00:40:53: Highlights oder so

00:40:55: von Winterkraft oder vom ... Oh ja!

00:40:59: Nämlich zum Beispiel, da hast du mal über die Gefühle geredet und die Gefühlswelt.

00:41:08: Und da hast dann gesagt, kleine Schritte Ganz kleine.

00:41:14: Ja, sagt man ist wie ein Floskel aber du hast es dann definiert mit umdrehen einen Schritt vor den anderen Einen und dann wieder stoppen Und wenn's weiter geht an zweiten.

00:41:27: und diese Langsamkeit die zulassen und sagen ja ich bin richtig Ich bin voll in Ordnung.

00:41:34: so diese absolute Akzeptanz von alten Gefühlen oder auch nicht spüren Die war wirklich extrem wichtig für mich.

00:41:45: Mir ja doch auch aus der Leistungsgesellschaft noch mehr.

00:41:50: und wenn man spürt, es geht nicht dann noch einmal und da sagen Huch!

00:41:56: Es ist erlaubt.

00:41:58: Komm,

00:41:59: geh runter und dann starte oder mach... Also ich habe ein paar Lieblingsübungen.

00:42:06: Ich freue mich ja dann extrem gern.

00:42:11: Dieser

00:42:13: Paradiesfuge?

00:42:14: Ja,

00:42:14: der Paradies-Fuge.

00:42:15: Danke!

00:42:16: Der Paradies Fuge so...ja gut jetzt schwingen wir mal.

00:42:20: Schwingern war nicht gut.

00:42:21: Dann gehe ich einmal mit den Beinen wie mich so heranpastet habe und hab schon gewusst wie die Übung also ganzer ist aber auch dieses.

00:42:31: man macht es halt nur einen Teil und dann machst du halt die Hände dazu wenn's dann passt.

00:42:39: Es sind ja auch alle Übungen mit Musik unterlegt.

00:42:42: Und manchmal habe ich die Musik einfach nicht hören können, wenn meine Ohren zu ... Die wollten nichts hören!

00:42:50: Ja und also ah dass sich genau diese Trauergefühle durchlebt das war schon nochmal sehr spannend.

00:42:59: Auch mit Wissen bist du nicht gefällt, also es überrennt dich.

00:43:05: Und dann aber, dass du sagen kannst ja heute keine Musik.

00:43:10: Aber vielleicht in zehn Minuten wieder.

00:43:14: Also dieses Wechselbad... Aber da hat mir dann wieder das Wiffen geholfen, dass es sein

00:43:21: darf!

00:43:22: Dass ich diesen Schritt den habe ich dann nicht gemacht, oh mein Gott, dafür ist es erlaubt?

00:43:29: Sondern ich hab schon Lust.

00:43:30: Das darf ich.

00:43:32: Ich darf hin und her schwanken Ich darf jetzt meine Gefühle rauslassen und ich muss mich nicht genieren.

00:43:41: Manchmal geniert man sie trotzdem, aber es ist so.

00:43:46: Schon ein Gefühl!

00:43:48: Ja das hat mir schon sehr geholfen.

00:43:51: Aber es hat mir nichts erspart.

00:43:53: also dass wir in die Gegend gehen wollen.

00:43:55: Ja voll, voll.

00:43:57: Und darum geht's ja auch, gell?

00:43:58: Also es geht... Ich habe wirklich noch immer, kriege ich immer wieder Fragen per Mail oder auf Instagram oder so, wo.

00:44:07: dann kannst du mir einen Tipp geben wie ich die Trauer los werde.

00:44:11: Kannst du mir ein Tipp geben damit ich schneller am Ziel bin ohne die Trauern oder was auch immer?

00:44:18: Nein!

00:44:19: Da gibt es keinen Tipp und das ist schon nicht das Ziel bitte sondern eben durch die Traue hindurch.

00:44:25: da kann ich sie begleiten mit Bewegung aber ich kann doch nicht die Trauen nehmen oder des abnehmenden Schmerz.

00:44:31: Das geht nicht, gell.

00:44:33: Und auch so schön, dass du es erwähnt hast mit dem... Das ist mir immer wieder so wichtig.

00:44:38: Weil wir Hand wirklich im Sport- und Bewegungsbereich immer wieder im Kopf.

00:44:43: Wir müssen Übungen oder Trainings halt immer so machen Dass das die komplette Übung beinhaltet und ich darf nicht nur ein kleines Teil davon verwenden.

00:44:57: So und das finde ich eben so wichtig Das bei jeder Seelensportübung, manches ist ja komplexer und länger.

00:45:06: Und manches eben ganz kurz und knackig.

00:45:09: Egal wie kurz die Übungen oder wie lang, du kannst auch echt dir entscheiden zu jeder Zeit einfach zum sagen, wie du sagst beim Paradiesvogel, ich sitze jetzt einfach nur und schwinge nur die Arme.

00:45:19: Kann schon machen!

00:45:20: Oder im Liegen sogar.

00:45:22: Die Augen schließen, die Armen schwingen... ...und nur diesen Vogel sich vorstellen, wie er da rumhopselt z.B.. kann ein erster Schritt sein, in Bewegung zu kommen und einfach ins Spüren, ins Fühlen in den Körper zu kommen.

00:45:36: Es muss nicht immer das Ganze sein und das Libio selber eben beim Sehensport, dass sie einfach immer die Möglichkeit haben es auseinander zu...

00:45:45: Stückchen,

00:45:46: wie ich es gerade brauche.

00:45:47: Wie es mir gerade wirklich gut tut.

00:45:49: und das braucht Übung weil wir haben alle eben diesen Druck in uns von früher geprägt von Mustern usw.

00:45:56: Es muss alles perfekt und alles ganz von A bis Z sein aber es muss gar nichts bei uns.

00:46:02: Genau!

00:46:03: Und das ist halt auch das Tolle und auch bei den Webinaren.

00:46:10: In weder magst du die Tränern zeigen oder nicht, dann klickst sie wieder weg.

00:46:14: Dann klickste wieder her und es ist alles erlaubt!

00:46:18: Gar keinen Druck und das ist einfach befreiend.

00:46:23: Voll voll, das ist echt befreund.

00:46:25: Wenn man auch mal so sein darf mit dem was gerade da ist.

00:46:30: Ja

00:46:31: und das hilft was?

00:46:32: Und da hilft der die Winterkraft einfach wieder ein Stück weit dich zusammen zu glauben und zusammen.

00:46:42: Es kürzt nichts ob, aber es macht also mir hat's kaufen einfach mich zu besinnen drauf wer ist die Eva was macht me aus weil du gehst ja dann auch an deine Basis.

00:47:00: Mittlerweile gibt es ja Winterkraft so nicht mehr, was jetzt wie viel du am Rand so mitkriegt hast.

00:47:06: Aber ich habe ja dieses neue Programm gefühlskraftreise jetzt, weil ... Du weißt ja, ich mache jetzt Winterkraft seit dem Jahr war das erste Mal, aber da hat's noch anders krossen.

00:47:18: Also viele Jahre auf eurer Erfahrung und immer wieder Feedback einsammeln!

00:47:23: Und ich habe dann immer wieder Im Feedback gelesen oder halt dass sie dann ein paar Mähungen schreiben und man ist so schade, ich fall irgendwie fast schon in der Loch wenn plötzlich das Winterkraft zu Ende ist.

00:47:33: Irgendwie was ist mir im restlichen Jahr?

00:47:35: Dann habe ja angefangen Jahreskraft da warst du ja auch dabei.

00:47:39: Das als nur Workshops usw.

00:47:40: um mich selber mal ranzutaschen.

00:47:43: wie kann das ausschauen?

00:47:44: natürlich ihr habt es immer super Feedback Game.

00:47:46: Ich habe nicht mehr so viel durch euch erfahren dürfen weil es mir so wichtig ist, dass es euch wirklich hilft.

00:47:53: Darum geht's ja so Und dadurch habe ich mich dann hinsetzt und habe eben Gefühlskraftreise entwickelt.

00:47:59: Das ist jetzt ein ganz Jahresprogramm, also das ist nicht mehr nur zwei Wochen, sondern es geht wirklich das ganze Jahr.

00:48:07: ähnlich wie Winterkraft noch ein bisschen auseinander entzerrt, sage ich mal so, dass es ja nicht so auf einen Haufen war für viele auch viel wager.

00:48:18: Da bin ich gerade mittendrin und die Gruppe ist schon extrem... Ich bin so happy, dass sie das jetzt endlich geschafft haben umzusetzen.

00:48:33: Da werden wir zum Beispiel das nächste Mal wieder im August öffnen.

00:48:36: Also da kann ich dann noch halt im Laufe des Jahres immer wieder leid.

00:48:39: Jetzt nicht jeden Tag, dass man sich einbuchen kann oder so.

00:48:42: Das geht einfach nicht, gell?

00:48:44: Ich möchte mir auf die Gruppe konzentrieren.

00:48:46: Aber eben im August Öffnen wir das nächste mal wieder und dann bin ich gespannt, wer wieder so eintrudelt!

00:48:52: Ah, gut zu wissen.

00:48:55: Ja ich weiß ja nie wie viel mehr was mitkriegt oder so.

00:48:59: Manches kriegt man mit, manches nicht so.

00:49:02: Genau aber auch für die jetzt zu hochen und vielleicht interessiert sie dann Winterkraft.

00:49:07: also das gibt es so nimm' Das ist dann im Gefühlskraftreise und da gibts natürlich noch ein Winterteil mit dabei sowie jede Jahreszeit die da bearbeitet oder durchgegangen wird.

00:49:19: Und genau das ist jetzt komplett neu.

00:49:32: Also eben, es gibt auch schon Warteliste.

00:49:33: Die haben wir natürlich auch aufgesetzt damit man sich verantragen kann und nicht da verpasst irgendwie wenn's wieder startet.

00:49:40: sozusagen Ja, für alle da draußen den Link setzt sie sowieso in die Show Notes.

00:49:45: Also da findet es das dann und ihr findet natürlich auch die Liebe Eva Schroll.

00:49:50: also ihr findet so Ihr Profil und ihren Link dazu.

00:49:53: Und ich würde jetzt noch gerne wissen weil du ja gesagt hast so Lieblingsübungen Was ist denn deine Lieblungsübung?

00:50:02: oder?

00:50:02: Weil du gesagt hast mehrere In die Freude Kategorie glaube ich warst hast gesagt

00:50:07: Ja genau

00:50:09: Also Paradiesvogel, könntest du schon dazu.

00:50:11: Und der

00:50:20: Pfau finde ich auch sehr, sehr cool.

00:50:25: Der Bär, der Großer und was ich ja immer wieder liebe das ist wenn ich echt gut durcheinander bin, der Schiffskeel.

00:50:40: Der bringt dann halt so richtig In sich rein und voll zentriert, in die Ruhe voll.

00:50:50: Also das sind schön!

00:50:53: Bisschen Kraft geben, bisschen zentrieren und dann doch die Freude... Wenn ich sie verloren habe, dann hole ich sie mir über die Übungen.

00:51:04: Voll, voll, voll schön.

00:51:06: Wenn du uns jetzt vielleicht jemand zuhört der Ebenfalls entweder jemand begleitet gerade, der Demenz krank ist oder jemand verloren hat.

00:51:17: Was würdest du der Person jetzt nur mitgeben wollen?

00:51:24: Ja ich hätte drei Punkte.

00:51:28: also ich habe mir Gedanken gemacht natürlich drüber.

00:51:33: Ich finde ganz wichtig ist dass man sein eigenes Tempo anpasst rausnimmt reduziert weil man dann einfach nicht so ungeduldig ist.

00:51:47: Und manche Situationen gleich entschärft, bevor eine schwierige Situation entsteht.

00:51:59: Dann finde ich es extrem wichtig dass man organisatorische Vorkehrungen trifft

00:52:09: und

00:52:11: sofort drauf kommt oder eine Verdacht hat Schöne Erinnerungen sammeln, gemeinsame Erinnerung kreieren für sich selber und seine Lieben.

00:52:26: Hast du da vielleicht irgendwie eine kreative Idee was man machen könnte?

00:52:31: Im Form von Fotobüchern oder wie hast du das gemacht?

00:52:34: oder Videos?

00:52:36: Genau!

00:52:37: Was unternommen was Spezielles?

00:52:40: Ja, also wir haben tatsächlich Erlebnisse wiederholt.

00:52:45: Wo man wusste, die Mama hat sehr gern und wenn es nicht mehr in der ursprünglichen Art und Weise gegangen ist dann haben wir's halt adaptiert so dass sie daran erinnert und ja zum Beispiel Sie war immer eine Beifahrerin.

00:53:03: Sie ist nie selber mit dem Auto gefahren gern gefahren, sie also mitgefahren ja Ausflüge gemacht und so.

00:53:12: Und das ist dann halt nicht mehr gegangen.

00:53:16: Sie war lustigerweise ein Schichtener, aber alle die gern Gesellschaft gehabt hat schon Spaß gehabt hat gerne.

00:53:24: Ja, und jetzt haben wir da noch ein bisschen schräg verknüpft und sind mit ihr so eine hügelige Strassen gefahren und haben halt immer wenn der Hügel aufgegangen ist, einen Mutztheater

00:53:33: gemacht,

00:53:34: dass er sich halt freizutzen.

00:53:36: Und dann hat sich Uriks gefreut und wir haben gesagt, jetzt machen wir einen Riesenausflug für die.

00:53:45: Ja sie hat das Niemand kennen, hat sich gefreit.

00:53:47: Das war eine schöne Erinnerung.

00:53:48: Das waren ja schöne Erinnungen für die Mama.

00:53:53: Oder dann haben wir gut die Bilderbände gemacht aber wir haben auch Fotos, Einzelfoto, Porträtfotos gemacht mit dem Namen drunter von der Person.

00:54:10: Und hinten haben wir noch draufgeschrieben die wichtigen emotionalen oder Elemente, die Brücken, die man zur der Person bauen kann.

00:54:21: ja zum Beispiel bei meiner Tochter hat Geige gespielt also bei den Jüngsten da war die Brücke sie spielt Geige weil mein Papa hat eine Geige spielt und das war halt auch Brücke an dieser Serie.

00:54:36: Und der Papa hat schon zu Lebzeiten diese Brücken aufgebaut und wir haben sie dann halt weiter geführt.

00:54:44: So was würde ich relativ zeitnah, also das würde ich mitgeben dass man solche Sachen einfach langsam aufbaut.

00:54:54: Das machen

00:54:55: wir gerne, das ist schön.

00:54:57: Das ist total eine gute Idee!

00:55:00: Total inspirierend, voll schön.

00:55:03: Danke für diese wertvollen Tipps und Ideen.

00:55:09: Ja, dann sage ich Danke an der Stelle für unser erstes Gespräch.

00:55:16: Ich bin mir sicher daran die Menschen, die ähnliches gerade erleben oder erlebt haben, definitiv viel für sich mitnehmen können und an alle dort draußen.

00:55:28: also ihr werdet sie Eva nochmal hören weil so traurig es so ist.

00:55:33: aber leider eben das war nur nicht alles Trauer, die die getroffen hat in den letzten Jahren und da wird man separat noch mal in einer eigenen Folge darüber sprechen.

00:55:45: Und bis dahin liebe Eva wünsche dir mal alles Gute!

00:55:49: Wir machen uns dann gleich wieder an Tami damit wir das gleich fixieren und die Leute nicht zu lange warten müssen.

00:55:58: Danke fürs Zuhören.

00:55:59: und magst du nur ein zwei Worte sagen zum Abschied?

00:56:05: Das nächste Mal geht es leichter, gell?

00:56:08: Ja, liebe Tati.

00:56:10: Vielen Dank nochmal für die Einladung und die Möglichkeit, dass ich den Abschied zu Lebzeiten quasi die Demenz meinen großen Steckenpferd in die Welt raustragen darf.

00:56:26: Und ich freue mich schon auf dieses Gespräch.

00:56:35: Danke schön und bis zur nächsten Folge!

00:57:03: rund um deine Trauer und deine Gefühle.

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